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Restatement, Aufwertung des Verwaltungsvermögens

An der Gemeindeversammlung im Juni können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über wichtige Angelegenheiten, wie die Aufwertung des Verwaltungsvermögens entscheiden.

Diese Abstimmung ist anspruchsvoll. Dass solche Abstimmungen an der Gemeindeversammlung entschieden werden, zeugt vom Respekt und dem Vertrauen, dass der Staat unserem demokratischen System und der Bevölkerung zugesteht.

Restatement HRM2; Das sollten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wissen.

Mit dem neuen Gemeindegesetz soll die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend dargestellt werden. Mit der Jahresrechnung 2019 wird also ein Schlusspunkt zu den Jahresrechnungen der vergangenen Jahre gesetzt. Den Anfang macht das Budget 2019.

Mit der jetzigen Rechnungslegung ist es nicht Pflicht eine Anlagebuchhaltung zu führen. Dies wird sich mit der neuen Rechnungslegung ändern. Der Kontoplan ist bei vielen Gemeinden innerhalb und ausserhalb des Kantons unterschiedlich. Auch hier wird ein einheitlicher Kontoplan eingeführt. Die tatsächliche Vermögenslage kann also bis jetzt nie abschliessend mit anderen Gemeinden verglichen werden. Mit HRM2 wird dies dann möglich sein. Es gibt aber noch viele andere wichtige Gründe, weshalb eine neue Rechnungslegung notwendig ist. Diese Aufzählung ist also nicht abschliessend.

Es müssen alle Investitionen und Abschreibungen rückwirkend ab dem Jahre 1986 neu berechnet werden. Mit der Neuberechnung werden die Abschreibungen linear und nicht mehr wie bisher degressiv abgeschrieben. Dies ergibt eine Aufwertung des Verwaltungsvermögens, weil mit der degressiven Methode mehr Geld in kürzerer Zeit abgeschrieben wurde. Mit der linearen Methode werden Investitionen auf eine längere Zeitspanne und mit jeweils 10%, verteilt auf die Abschreibungsdauer, abgeschrieben. Mit der neuen Methode wird er Haushalt also am Anfang weniger, dafür in regelmässigen Tranchen länger belastet

Aufwertung

Auszug aus der Restatement Anleitung des Gemeindeamtes