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Wahlveranstaltung und Thema Brüttenertunnel

BDP Wahlveranstaltung und Thema Projekt Brüttenertunnel

Am Samstag, den 17. März 2018, führte die BDP im Zentrum eine Wahlveranstaltung durch. Astrid Gut und Gregor Winiger stellten sich den Fragen der Passanten. Insbesondere wurde das Projekt Brüttenertunnel intensiv diskutiert. Hier ging es hauptsächlich darum den zu erwartenden Lärm und die baulichen Auswirkungen auf Wallisellen zu erklären. Wir haben festgestellt, dass die wenigsten Einwohner über dieses Grossprojekt und deren Auswirkungen Bescheid wissen.  

Das Projekt Brüttenertunnel Die Strecke Oerlikon-Winterthur wird mit dem Neubau des Brüttenertunnel zu einer Schnellzugstrecke für nationale und internationale Züge um- und neugebaut. Im westlichen Teil von Wallisellen wird eine Überwerfung erstellt. Diese dient dazu, die Kreuzung mit der Linie Richtung Uster, aufzuheben. Die Schnellzüge fahren dann also über eine Brücke von 650 Meter Länge auf eine andere Gleisseite.  Dies bringt eine wesentliche neue Lärmbelastung für weitere Teile in Wallisellen. Im östlichen Teil von Wallisellen ist ebenfalls mit mehr Lärm zu rechnen - konkret vom Quartier Geeren bis zum Dorfende. Hier fahren die Schnellzüge relativ nahe an den Wohnhäusern vorbei. Ab Ende des Quartiers Furtbach, werden die Züge bis hinein nach Dietlikon auf eine Brücke geleitet. Dies um die Einmündung der Linie aus Stettbach, kreuzungsfrei befahren zu können.

Die Anzahl Züge und deren Auswirkungen konnte auf der Information- Veranstaltung nicht ausreichend geklärt werden. Es ist von der Maximalvariante von mehreren Zügen pro Stunde in beide Richtungen auszugehen. Zusammen mit der S-Bahn ergibt dies eine stattliche Anzahl. Auch ist nicht klar, ob sich der Güterverkehr während der Nacht ausweiten wird. Die SBB kennt kein Nachtfahrverbot. Die neuen Brückenbauwerke sind keine gute Visitenkarte für Wallisellen. Ab 2020 werden auf den verschiedenen Strecken zwischen Zürich und Winterthur bis zu 650 Züge pro Tag verkehren.

Dietlikon hat reagiert Die Gemeinde Dietlikon hat schon vor Monaten mit den Verantwortlichen für das «Projekt Brüttenertunnel» das Gespräch gesucht und andere Lösungen gefordert. In Wallisellen ist diesbezüglich nichts passiert.

Das ganze Projekt Brüttenertunnel kostet über 3 Mia. Franken. Es handelt sich um ein Bauwerk, das über mehrere Generationen Bestand haben soll. Umso wichtiger ist es, bei der Planung genau hinzusehen und für die Bewohner in unserem Dorf die beste Lösung zu finden.

 

Der Vorstand BDP-Wallisellen