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Medienmitteilung vom 1. Oktober 2018
Beim Abwägen aller Vor- und Nachteile
des Projekts, kommt die BDP Stadt Zürich
zum Schluss, dass das Projekt «Ensemble»
ein «JA» verdient.

JA zum Hardturm

JA zum Hardturm

Kurz zusammengefasst

JA zum Hardturm

Die BDP der Stadt Zürich empfiehlt am 25. November ein Ja zum Stadion-Projekt «Ensemble».

Für die BDP Stadt Zürich ist das Projekt «Ensemble» ein insgesamt gelungener und ausgewogener Vorschlag, mit

  • zwei Wohn- und Geschäftstürmen mit 570 Wohn- und Gewerberäumen, welche
  • ein Fussballstadion für 18 500 Zuschauer querfinanzieren und ergänzt wird durch
  • 174 Genossenschaftswohnungen der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ).

Positiv ist, dass es eine private Finanzierung für das Hardturmstadion geben wird, im Gegensatz zum letzten ­– 2016 Millionen teuren – Projekt, welches die Bürgerinnen und Bürger 2013 an der Urne verwarfen.

Positiv ist weiter, das es im Gegensatz zum ersten Projekt von 2003 mit über 30'000 Sitzplätzen – welches auch privat hätte finanziert werden sollen, jetzt mit 18'500 Sitzplätzen eine realistische und betriebswirtschaftlich sinnvolle Stadiongrösse gewählt wurde.

Projekt nicht perfekt, aber ...

In der Stadt Zürich sind bereits mehr als 50’000 Wohnungen gemeinnützig. Eine weitere durch die Stadt mitfinanzierte mittelständische Siedlung mit Genossenschaftswohnungen sieht die BDP Stadt Zürich deshalb kritisch.

Ebenso kann die Höhe der Türme mit je 137 Metern kritisch gesehen werden.

Fakt ist aber auch, dass die privaten Investoren das finanzielle Risiko des Projekts tragen und nicht die Stadt Zürich und damit ihre Bürgerinnen und Bürger. Das ist gut und richtig so.

Beim Abwägen aller Vor- und Nachteile des Projekts, kommt die BDP Stadt Zürich zum Schluss, dass das Projekt «Ensemble» ein «JA» verdient.