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«
Musik und Kultur sind zentrale Elemente
im Leben der Menschen»
Es lohnt sich, diesen den Stellenwert
zu geben, den sie verdienen. Dafür
engagiere ich mich!

Mein Engagement für Musik und Kultur

Mein Engagement für Musik und Kultur

Kurz zusammengefasst

Musikrat

Musik und Kultur sind wichtige Elemente im Leben der Menschen. In der Regel haben diese aber leider oft nicht den Stellenwert, den sie verdienen. Das möchte ich ändern, indem ich mich hier engagiere. Sei dies als Präsidentin des Musikrates, oder auch mit entsprechenden Vorstössen im Nationalrat.

Seit meiner ersten Legislatur bin ich im Nationalrat Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Link zur Website des Parlaments

Seit 2018 bin ich Präsidentin des Schweizer Musikrates 

Der Schweizer Musikrat hat bei der Vernehmlassung zur Kulturbotschaft 2021-2024 die Gelegenheit zur Stellungnahme wahrgenommen. (Dokument zum Download). In dieser Stellungnahme wird darauf hingewiesen, dass es von zentraler Bedeutung ist, die Musik und in der neuen Botschaft entsprechend ihrer Wertigkeit in der Gesellschaft angemessen darzustellen.

Engagement im Parlament

  • In meinem Postulat vom Juni 2019   beispielsweise bitte ich den Bundesrat, sich eingehender mit dem Verfassungsartikel 67a zu befassen.

Der Bundesrat wird damit gebeten, aufzuzeigen, mit welchen Massnahmen Aufgaben, welche sowohl in der Kultur als auch in der Bildung anzusiedeln sind, gemeinsam durch das Bundesamt für Kultur BAK sowie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI gelöst werden können. Heute ist eine solche Aufgabenteilung zwischen den Ämtern nicht möglich. Da Kultur und Bildung aufs engste verbunden sind, verhindert dieses «Entweder – oder» oft sachgerechte und optimale Lösungen.

Exemplarisch zeigt sich diese Schwierigkeit beim Verfassungsartikels 67a über die musikalische Bildung. Dessen Umsetzung auf Gesetzesebene erfolgt bis jetzt ausschliesslich im Rahmen des Kulturfördergesetzes KFG und damit durch das Bundesamt für Kultur BAK, obwohl es offensichtlich ist, dass hier die Bildung mindestens ebenso stark tangiert ist. Auch anderswo wäre die Aufteilung der Zuständigkeiten in einen Bildungs- sowie einen Kulturbereich sinnvoll, etwa beim Technorama in Winterthur, das sowohl Museum als auch Bildungsstätte ist.

 

Darin wird der Bundesrat beauftragt, geeignete Massnahmen zu treffen, welche es erlauben, künftig verlässliche statistische Daten über die wirtschaftliche Leistung des gesamten Musiksektors zu erheben unter Einbezug der Laien, der Professionellen, der Bildung, Forschung und Wissenschaft sowie der Musikwirtschaft und des Rechts.

Einige Branchen wie die Plattenindustrie, die Festivals oder die Musikschulen verfügen vergleichsweise über detaillierte Zahlen. In anderen Bereichen (z.B. grosse Musikfeste oder freischaffende MusikerInnen) wird es hingegen schon wesentlich schwieriger resp. praktisch unmöglich, die Wertschöpfung zu quantifizieren.

Obschon der Kreativsektor und damit auch der Musiksektor enorm wachsen, ist es heute nicht möglich, die Wertschöpfung des gesamten Musiksektors der Schweiz aufzuzeigen. Es fehlen schlicht die Daten. Das führt dazu, dass Entscheidungen z.B. bezüglich Fördermassnahmen für Strukturen oder zur Steigerung der Wertschöpfung oft auf unzulänglichen Grundlagen gefällt werden und die Massnahmen ihre Wirkung deshalb nur bedingt entfalten können.