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Rolf Frutiger (bisher)

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Text «Der Oberhofner» September 2020

Rolf Frutiger ist ein «Ur-Oberhof­ner» und der Benjamin der Familie. Wobei ihn nur eine Stunde vom älteren Bruder Ueli trennt. Nicht nur optisch sind sich die beiden Zwillinge ähnlich: Beide sind engagierte Politiker, beide setzten und setzen sich mit Herzblut in verschiedensten Funktionen für das Gemeinwohl in Oberhofen und darüber hinaus ein. Das Elternhaus – der Vater war ebenfalls im Gemeinderat – mag da seine Spuren hinter­lassen haben.

Bereits mit 24 Jahren wurde Rolf Parteimitglied. Da hat er noch nicht lange seine Lehre zum Sanitärinstallateur und die Zu­satzlehre zum Metallbauschlos­ser abgeschlos­sen. Bald wurde er in den Burgerrat gewählt. Insgesamt 25 Jahre, davon zehn als Präsident, war er in verschiedensten Funktionen für die Burgergemeinde tätig. Und wie es so ist, kaum in einem Gremium dabei, kommen schon die Anfragen für andere Aufga­ben. Zum Beispiel für die Infrastrukturkommission oder den Zivilschutz. Nicht selbstver­ständlich sein Engagement, denn Rückenprobleme zwangen ihn sich beruflich neu zu orientieren. In seinem angestammten Beruf konnte er nicht mehr weiter­arbeiten. Deshalb stieg er 2001 als Mitinhaber der Frutiger + Zbinden AG aus und holte die Handelsschule nach. Später wurde er Zivilschutzstellen-Leiter Hilterfingen-Oberhofen. Heute ist er Brunnenmeister in der Nach­bar­gemeinde. Daneben engagiert er sich im Vorstand der Wohnbaugenossenschaft Aebnit und im Stiftungsrat MUMM. Ohne die Unterstützung seiner Frau Evelyn – mit welcher er seit über 30 Jahren verheiratet ist – wäre das nicht gegangen.

Seine Erfahrungen aus seiner Zeit im Zivilschutz oder Feuer­wehr sind für seine Aufgaben als Vorsteher des Ressort Sicherheit wertvoll. Er weiss genau wo der Schuh drückt. Auf die Frage, wie er sich so als Politiker beschrei­ben würde meint Rolf: «Ein stiller Schaffer der sich am Notwen­digen und Machbaren orientiert. Effekthascherei oder irgend­welchen Utopien nachren­nen ist nicht mein Ding.»