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Es geht nicht an, dass die Gemeinde aufgrund
der aktuell günstigen Zinslage den Fremd-
kapitalberg unaufhörlich weiter aufschüttet»
Medienmitteilung BDP vom 30. April 2018
Das Bevölkerungswachstum ist zu bremsen,
weil die Infrastrukturkosten durch die
Steuermehreinnahmen nicht gedeckt werden
können
BDP Köniz

Ausgaben den Einnahmen anpassen

Ausgaben den Einnahmen anpassen

Kurz zusammengefasst

Steuererhöhung führt nicht zum Ziel

Ein strukturelles Defizit kann durch eine, allenfalls auch nur befristete Steuererhöhung, nicht kompensiert werden. Auch wenn es wenig populär ist, fordert die BDP Köniz gerade jetzt umso heftiger einen Sparkurs. Nur wenn wohlüberlegt, goldrandfreie und nur effektiv notwendige Ausgaben im Budgetprozess absolut realistischen Einnahmen gegenübergestellt werden, sind ausgeglichene Rechnungsabschlüsse möglich.

Ausgaben den Einnahmen anpassen

Angedachte Investitionen sind zu überdenken. Die BDP Köniz ist überzeugt, dass sich zahlreiche Projekte wesentlich bescheidener, also ohne Goldrand, realisieren lassen, ohne an Wirksamkeit zu verlieren.

Der neue Gemeinderat muss, absolut selbstkritisch, Selbstläuferaufgaben in den einzelnen Direktionen überprüfen und konsequent reduzieren. Ebenfalls sind Doppelspurigkeiten infolge mangelnder Koordination zu eliminieren.

Kein Wachstum um jeden Preis

Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass stetiges Wachstum zusätzliche Steuereinnahmen generiert, welche die nötigen Investitionen in die Infrastruktur abdecken. Im Gegenteil, die Einnahmen hinken den Investitionen hinten nach - als Folge davon wächst der Schuldenberg. Was heute bei der aktuellen Zinslage knapp verkraftbar ist, kann schon morgen zum Bumerang werden.