Logo BDP jbdp
Für eine nachhaltige Altersvorsorge haben
sich 6 Jungparteien zusammengeschlossen um
gemeinsam ihre Forderungen zu präsentieren.
So geht parteiübergreifende Zusammenarbeit.
Remo Zuberbühler, Präsident Junge BDP Schweiz

Gemeinsam für nachhaltige BVG-Reform

Gemeinsam für nachhaltige BVG-Reform

Kurz zusammengefasst

Die Junge BDP Schweiz hat gemeinsam mit 5 weiteren Jungparteien in einer Vernehmlassungsantwort zur BVG-Reform des Bundesrates Stellung genommen.

 

Die Situation in der Altersvorsorge ist festgefahren. Die Mutterparteien schieben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe, Lösungen kommen dabei nicht auf den Tisch.

Nun haben die Junge BDP Schweiz, die Junge CVP Schweiz, die Junge EVP Schweiz, die Jungfreisinnigen Schweiz, die Jungen Grünliberalen Schweiz und die Junge SVP Schweiz zusammen eine Antwort zu der Vernehmlassung der Beruflichen Vorsorge (BVG) beim Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eingereicht. Die gemeinsame Antwort auf die BVG-Reform zeigt, wie stark die jungen Generationen an einer Zusammenarbeit für eine nachhaltige Altersvorsorge interessiert sind, dazu haben die sechs Jungparteien drei Grundsätze definiert:

Das Drei-Säulen-System bildet die Grundlage für die soziale Sicherheit im Alter. Es zukunftstauglich zu gestalten, ist von äusserster Wichtigkeit.

  1. Das Drei-Säulen-System bildet die Grundlage für die soziale Sicherheit im Alter. Es zukunftstauglich zu gestalten, ist von äusserster Wichtigkeit.
  2. Die systemwidrige Umverteilung in der beruflichen Vorsorge muss gestoppt werden. Dafür ist die 2. Säule an die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen.
  3. Kompensationsleistungen dürften nicht auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und zukünftigen Generationen erfolgen.

Die wichtigsten Kernanliegen der Jungen BDP für die Reform der Altersvorsorge sind in die Vernehmlassungsantwort eingeflossen, so z.B. die Kopplung des Rentenalters (Referenzalter) an die Lebenserwartung, welches unsere Mutterpartei bereits 2012 mit der Motion 12.4131 und seit 2013 mit der Parlamentarischen Initiative 13.473 fordert. Zudem fordern die Jungparteien auch eine Senkung des Eintrittsalters in die berufliche Vorsorge auf das vollendete 17. Lebensjahr mit einer Eintrittsschwelle des Jahreslohnes von 21‘330 Franken. Dies greift ebenfalls die Forderung der BDP mit dem abgeschrieben Postulat 12.3811 und dem neu eingereichten Postulat 19.3712 auf, welche das frühere Einzahlen in die Pensionskasse fordern, um längeres Sparen zu er-möglichen und die derzeit herrschende Diskrepanz zwischen Personen mit dualer Berufsbildung (Lehre) und tertiären Ausbildung (Studium) zu reduzieren, da der Einkommensnachteil für Personen mit dualer Berufsbildung durch früheres Einzahlen minimiert werden kann.

Weiter enthält die Vernehmlassungsantwort wichtige Forderungen wie die Abschaffung des Koordinationsabzugs, die Senkung und Entpolitisierung des Umwandlungssatzes, die Nivellierung der Altersgutschriften für Arbeitnehmende auf Arbeitgeberseite sowie die Streichung des Rentenzuschlags und somit die Abschaffung der systemfremden Umverteilung in der 2. Säule auf Kosten arbeitender und zukünftiger Generationen.

Die JBDP wird sich weiterhin für eine nachhaltige Altersvorsorge einsetzen und die wichtige Zusammenarbeit mit weiteren Jungparteien aufrechterhalten.

 

Hier finden Sie die Medienmitteilung als PDF.

Hier finden Sie die Vernehmlassungsantwort als PDF.