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Fraktionsauftrag der BDP zur Vereinfachung
des Wahlsystems für Bündnerinnen und Bündner»
Ursin Widmer, Grossrat

BDP fordert Vereinfachung des Wahlsystem

BDP fordert Vereinfachung des Wahlsystem

Kurz zusammengefasst

Für die Vereinfachung des Wahlsystems

Die BDP-Fraktion reicht in der Oktobersession einen Fraktionsauftrag ein und verlangt eine radikale Vereinfachung des Wahlverfahrens bei kantonalen und nationalen Wahlen.

Bei Majorzwahlen – also im Wesentlichen bei den Regierungsrats- und Grossratswahlen sowie bei den Ständeratswahlen – sollen demnach in Zukunft nur noch Kreuze neben die Namen der Kandidierenden gesetzt werden. Sie ersetzen das handschriftliche Ausfüllen der Wahlzettel mit den Namen.

Das bestehende Wahlverfahren stelle die Gemeinden immer wieder vor grosse Herausforderungen. Das, weil immer wieder nicht existierende, falsch geschriebene oder unleserliche Einträge entziffert werden müssen. In manchen Kreisen wurden bei den letzten Wahlen gar Personen gewählt, die für einen anderen Kreis kandidiert haben.

Kompatibel zum E-Voting

Der Vorschlag der BDP dürfte auf offene Ohren stossen, und zwar darum, weil er das handschriftliche Wahlverfahren mit dem künftigen per E-Voting vereinbart. Dort wird mit Mausklick gewählt, Namen müssen keine eingetippt werden. E-Voting wird voraussichtlich ab 2020 in sechs Bündner Pilotgemeinden getestet werden. Danach soll es auf weitere Gemeinden ausgedehnt werden.

>> Zum Fraktionsauftrag der BDP betreffend Vereinfachung des Wahlverfahrens im Kanton Graubünden in Ämter der Exekutive und Legislative