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Abstimmungsparolen 23.09.2018»
Ja zum Gegenentwurf der Veloinitiative
2x Nein zu Fair-Food & Ernährungssouveränität
Nein zur kant. Frendspracheninitiative

Abstimmungsparolen 23.09.2018

Abstimmungsparolen 23.09.2018

Kurz zusammengefasst

Ja zum Gegenentwurf der Veloinitiative

Die Delegierten folgten der Abstimmungsempfehlung von Grossrat Walter Grass. Ein gutes und sicheres Velonetz helfe nicht nur Unfälle zu vermeiden, sondern trage auch dazu bei, dass in Bus und Bahn sowie für Autos mehr Platz geschaffen werde, so Grass.

Die Delegierten fassten mit 74 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung die Ja-Parole.

2x Nein zu den Landwirtschafts-Vorlagen

Nationalrat Duri Campell plädierte für 2x Nein. «Die Volksinitiative für Ernährungssouveränität führt zu einem gewaltigen bürokratischen Aufwand der Unsummen kosten wird», warnt Campell. Der Bundesrat warne in seiner Botschaft sogar davor, dass mit dem von den Grünen geforderten Zertifizierungssystem die Wareneinfuhren aus dem Ausland praktisch zu Erliegen kämen.

Zur Fair-Food-Initiative meint Campell: Die Schweiz kenne hohe Umweltstandards und schütze das Tierwohl. «Käfighaltung ist ebenso verboten wie Gentechnologie», so Campell.

Die Delegierten sagten mit 67 zu 5 Stimmen bei 6 Enthaltungen deutlich Nein zur Fairfood-Initative und einstimmig Nein zur Ernährungssouveränität.

Nein zur kantonalen Fremdspracheninitiative

Während Jöri Lutzi, Erstunterzeichner der Fremdspracheninitiative, für ein Pro referierte, stellte Gian Michael, Fraktionspräsident der BDP, die Contra-Argumente vor. «Die Spracheninitiative ist ein Angriff auf die Sprachenvielfalt Graubündens», ist Grossrat Michael überzeugt. Das Schul-Experiment sei abzulehnen.

Die Delegierten fassten mit 41 zu 28 Stimmen und 5 Enthaltungen die Nein-Parole.