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Abstimmungsparolen 13. Juni 2021
Damit die peripheren Talschaften
auch in Zukunft eine Stimme
im Grossen Rat haben.
Bruno Loi, Grossrat und Unternehmer, Avers

Parolen zu den Abstimmungen vom 13.06.21

Parolen zu den Abstimmungen vom 13.06.21

Kurz zusammengefasst

Ja zum neuen Wahlsystem für den Grossen Rat

Am 13. Juni stimmt die Bündner Bevölkerung über ein neues Wahlsystem für den Grossen Rat ab, weil das heutige System verfassungswidrig ist. „Der Bündner Kompromiss ist dafür die mit Abstand beste Lösung“, ist Bruno Loi, Grossrat, Avers, überzeugt. Mit dem neuen Wahlsystem können alle bisherigen Wahlkreise sowie die politische und kulturelle Vielfalt im Kanton berücksichtigt werden. Loi setzt sich für das neue Wahlsystem ein, weil damit periphere Talschaften auch in Zukunft eine Stimme im Grossen Rat haben.

Die Delegierten der BDP fassen mit 62 Stimmen bei fünf Enthaltungen die Ja-Parole.

Nein „Für eine naturverträgliche & ethische Jagd"

Die Volksinitiative zielt auf eine Teilrevision des kantonalen Jagdgesetzes und will die heutige Jagd in zahlreichen Punkten einschneidend verändern. «Sie stellt das heutige Jagdsystem der Bündner Patentjagd in seinen Grundfesten in Frage und verfehlt ihrerseits die eigenen Ziele des Tierschutzes (Mutter- und Jungtierschutz; Winterruhe) teils deutlich», zeigt Kenneth Danuser, Grossrat, Cazis, auf. Sowohl die Regierung wie auch der Grossen Rat empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Für eine naturverträgliche und ethische Jagd" abzulehnen.

Die Delegierten der BDP empfehlen die Volksinitiative "Für eine naturverträgliche und ethische Jagd" mit 52 Nein- zu vier Ja-Stimmen zur Ablehnung.

Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge

Mit der Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt werden. Dies unter anderem mit einer Botschaft «betreffend Stärkung der familienergänzenden Kinderbetreuung und Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge». Die Vorlage trage den gesellschaftlichen Gegebenheiten Rechnung, so Urs Hardegger, Grossrat, Seewis. Als eine erste Massnahme sollen dabei die Mutterschaftsbeiträge durch eine gleichwertige Lösung ersetzt werden. Mit zusätzlichen Mitteln wird die finanzielle Basis der familienergänzende Kinderbetreuung verbessert. Sie sollen zur finanziellen Absicherung von Familien beitragen und eine gute Betreuung der Kinder sicherstellen.

Die Delegierten der BDP sagen mit 51 zu 4 Stimmen Ja zur Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge.