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Dank dem JA zum Kulturlandschutz werden
auch künftige Generationen von unserer
intakten und lebenswerten Landschaft
profitieren.»
Andreas Guhl, Kantonsrat und Mitinitiant Ja zu einer Thurgauer Kulturlandschaft
Guhl Andreas

JA zum Kulturlandschutz

JA zum Kulturlandschutz

Richtplan
Kurz zusammengefasst

Ein wichtiges Zeichen für künftige Diskussionen

Am vergangenen Abstimmungssonntag sagte die Thurgauer Bevölkerung mit über 80 Prozent ganz deutlich JA zu einer intakten Kulturlandschaft. Ebenfalls angenommen hat sie die Schaffung eines Fonds für Nationalstrassen (NAF). Mit nur 24 Stimmen Unterschied lehnen die Thurgauerinnen und Thurgauer die erleichterte Einbürgerung ab. Auch für die Unternehmenssteuerreform III gab es ein NEIN.

Märstetten – „Das Kulturland prägt unseren Kanton und macht ihn so einzigartig und lebenswert“, sagt Andreas Guhl, BDP-Kantonsrat und Mitinitiant der ursprünglichen Kulturlandinitiative. Das Komitee hat nach dem Gegenvorschlag des Regierungsrates zur Volksinitiative diese zurückgezogen und die heutige Abstimmungsvorlage unterstützt. Dank dem eindeutigen JA werden nun die Grundsätze der haushälterischen Bodennutzung und der qualitative hochstehenden Siedlungsentwicklung und -erneuerung nicht nur auf Bundesebene, sondern ausdrücklich in der Thurgauer Kantonsverfassung festgeschrieben. Damit werden auch künftige Generationen von einer intakten und lebenswerten Thurgauer Landschaft profitieren können. Da auch die Thurgauer Bevölkerung in Zukunft wachsen wird, ist für die BDP Thurgau das klare JA ein wichtiges Zeichen für künftige Diskussionen im Bereich Raumplanung und Bodennutzung.

Zur erleichterten Einbürgerung von Ausländern der dritten Generation sagte die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung und Kantone JA. Im Thurgau wurde der Bundesbeschluss jedoch abgelehnt. Die BDP Thurgau ist überzeugt, dass Personen der dritten Generation oftmals ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben und sehr gut integriert sind. Trotzdem ist es wichtig, die Skepsis in der Bevölkerung ernst zu nehmen.

Das NEIN zur USR III kam nach den ersten Hochrechnungen der vergangenen Wochen nicht ganz unvorhergesehen, jedoch überraschte die Deutlichkeit. Für die BDP Thurgau ist klar, dass nun eine einfache und klare Lösung erarbeitet werden muss, die den internationalen Standards entspricht und die Schweizer Bevölkerung, insbesondere den Mittelstand nicht verunsichert.

Klar angenommen hat auch der Kanton die Thurgau den NAF. Damit gehören 400 km Kantonsstrassen neu dem Bund. Dazu gehört unter anderem auch die Thurtalstrasse H14, also die künftige Bodensee-Thurtal-Strasse BTS. Die BDP Thurgau wird sich hier weiterhin für eine möglichst sinnvolle und landschaftsschonende Variante von der A1.1 in Arbon zur A7 einsetzen, welche unter Berücksichtigung aller anstehenden Verkehrsprobleme eine optimale Lösung bieten soll.