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Zweimal JA zur AHV 2020, weil der Kompromiss
eine gute Grundlage bildet um weitere
Verhandlungen zu führen, die dringend
notwendig sind.»
JA zur Reform,weil es den Fortbestand unserer
Altersvorsorge sichert.

Wir sagen zweimal JA zur AHV 2020

Wir sagen zweimal JA zur AHV 2020

Kurz zusammengefasst

Ein Kompromiss

An ihrer Mitgliederversammlung sagt die BDP Thurgau JA zur AHV 2020. Vor dem Entschluss hielt Rosmarie Quadranti, Zürcher BDP-Nationalrätin ein Input-Referat. Ein JA schafft die Grundlage für weitere Lösungen und somit einen funktionierenden Generationenvertrag.

Märstetten – Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung der BDP Thurgau zum Thema AHV 2020 hielt Rosmarie Quadranti, BDP-Nationalrätin aus dem Kanton Zürich, ein Input-Referat, in welchem sie die Vor- und Nachteile aufzeigte.

«Die Reform ist ein hart verhandelter Kompromiss, zwischen Stände- und Nationalrat sowie zwischen den Parteien. In dieser Reform stecken x-Stunden Arbeit», so der Einstieg von Quadranti. Dies sei aber nicht der wesentliche Grund, um die Reform anzunehmen. Die Altersvorsorge 2020 soll die Renten über die nächsten 10-15 Jahre hinaus sichern. Dieser Zeithorizont schafft die Möglichkeit, neue Lösungen zu prüfen, die den heutigen Lebensformen entsprechen. Ein Stück weit berücksichtigt dies bereits die jetzige Reform wie zum Beispiel mit der Flexibilisierung des Rentenalters oder der Erhöhung des AHV-Alters für die Frauen.

Es herrscht Handlungsbedarf

In der Diskussion kritisierten einige Mitglieder der BDP Thurgau, dass der Koordinationsabzug nicht völlig gestrichen, sondern lediglich gesenkt werden soll. Denn genau dieser wird Teilzeitarbeitende weiterhin stark benachteiligen und passt nicht mehr zu den heutigen Arbeitsformen.

An der anschliessenden Mitgliederversammlung sagte die BDP Thurgau sehr deutlich JA zu den beiden Vorlagen. Jetzt herrscht Handlungsbedarf, damit die AHV bis über das Jahr 2030 hinaus auch für die jüngere Generation gesichert werden kann. Eine andere Lösung ist im Moment unmöglich, da es sich bereits bei dieser Reform um einen hart erkämpften Kompromiss handelt. Zudem belasten die beiden Vorlagen nicht nur die Jungen, sondern aufgrund der Mehrwertsteuer-Erhöhung alle. Für die BDP Thurgau ist jedoch klar, dass die Verhandlungen über weitere Massnahmen zur Sicherung der AHV und somit des Generationenvertrags sofort weitergehen müssen.

JA zur Ernährungssicherheit

Zudem empfiehlt die BDP Thurgau ein JA zum direkten Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit».