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Delegiertenversammlung in Biel
Die BDP will eine weltoffene Schweiz,
die sich nicht abschottet und isoliert.

Delegiertenversammlung Biel/Bienne

Delegiertenversammlung Biel/Bienne

Kurz zusammengefasst

Politische Vernunft in populistischen Zeiten

Die BDP Schweiz hat an ihrer Delegiertenversammlung in Biel die NEIN-Parole zur Vollgeld-Initiative gefasst. In seiner Rede betonte Parteipräsident Martin Landolt die Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zur EU als Pflicht gegenüber künftigen Generationen. Die BDP will eine weltoffene Schweiz, die sich nicht abschottet und isoliert.

Acht Wochen vor den Gesamterneuerungswahlen im Kanton Bern führte die BDP Schweiz ihre Delegiertenversammlung in Biel durch. Mit 174 motivierten Kandidatinnen und Kandidaten für die Grossratswahlen sowie der amtierenden Regierungsrätin Beatrice Simon ist die BDP im Kanton Bern gut aufgestellt. Parteipräsident Martin Landolt ermunterte zu Zuversicht und Selbstvertrauen: „Wir wollen Heimspiele gewinnen.“

In seiner Begrüssungsrede führte Landolt aus, dass der bilaterale Weg nicht einfach nur ein Vertragswerk sei, sondern das Konzept einer Beziehung. Und dieses Konzept brauche dringend einen Rahmen. Die Schweiz dürfe es nicht zulassen, dass sie von konservativen Kräften in die Isolation geführt und europapolitisch schachmatt gesetzt werde. „Denn dieses Land will nicht vom Albisgüetli aus regiert werden!“ rief Martin Landolt am Schluss seiner Rede den Delegierten zu.

Auch alt Bundesrat Samuel Schmid appellierte in seinem Referat für mehr politische Vernunft. Dazu gehörten neben Sachlichkeit und Lösungsorientierung insbesondere auch Respekt und Sorgfalt gegenüber den Institutionen.

Rede Martin Landolt

 

Als Gastreferentin konnte die Politologin und Journalistin Adrienne Fichter gewonnen werden. Ihre beeindruckenden Ausführungen zum Thema „Digitalisierung der Demokratie“ zeigten die Chancen und Gefahren der fortschreitenden Digitalisierung schonungslos auf

NEIN zur Vollgeld-Initiative

Die Delegierten der BDP fassten klar und deutlich die NEIN-Parole zur so genannten „Vollgeld-lnitiative“. Sie folgten damit den Ausführungen der Berner Finanzdirektorin Beatrice Simon, die aufzeigte, dass dieses hochriskante Experiment nicht nur die Unabhängigkeit der Nationalbank aufs Spiel setzen würde, sondern die Folgen, wie teurere Hypotheken und Kredite, von den KMU und Privatpersonen getragen werden müssten.

Medienmitteilung