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JA ZU EINER OFFENEN GESELLSCHAFT»
Luzern soll auch eine offene
und farbige Stadt werden wie
Zürich, Genf und Bern.
Denis Kläfiger, Präsident BDP Kanton Luzern

Antrag BDP

Antrag BDP

Kurz zusammengefasst

Ja zur Regenbogenstadt Luzern

Die BDP hat heute ihren Bevölkerungsantrag der Stadtkanzlei übergeben. Die Stadt Luzern soll aufgefordert werden, die Übereinkunft „Rainbow Cities Network“ zu unterzeichnen und somit ein Zeichen der Offenheit und gelebten Gesellschaftsliberalität zu setzen. Mit der Annahme des Antrags hätte die Stadt Luzern die Möglichkeit, eine Gleichstellungsstelle zu schaffen, welche bis anhin fehlt.

Erläuterungen

Das „Rainbow Cities Network“ ist ein Zusammenschluss europäischer Städte mit dem Ziel, auf lokaler Ebene die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität zu bekämpfen. Dazu gehört, die Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersex-und Trans-Menschen sichtbar zu machen und in der lokalen Politik zu berücksichtigen, gleichen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen zu gewährleisten und sich allgemein in der Bevölkerung für ein Klima des Respekts einzusetzen. Dem Netzwerk gehören bis heute 19 Städte aus ganz Europa an, darunter auch Genf, Zürich und Bern.

Mit einem Beitritt zum Netzwerk setzt die Stadt Luzern nicht nur ein Zeichen, dass sie ihre Arbeit gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und Trans-Menschen (englisch LGBTI) weiter verstärkt, sondern sie beteiligt sich auch aktiv daran, die Anliegen der LGBTI-Bevölkerung systematisch in ihre kommunale Politik zu integrieren sowie alljährlich im Netzwerk über ihre Aktivitäten Bericht zu erstatten. Zudem können in einem internationalen Zusammenschluss die beteiligten Städte bezüglich Projekte und Erfahrungen voneinander lernen.

 

 

 

Wie weiter?

Alle Parteien, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen wollen, haben nun die Chance, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Es wird besonders auf die Mehrheit von SP, Grünen und der GLP gesetzt.

 

Die BDP erinnert gerne daran, dass jetzt die Chance besteht, eine Gleichstellungsstelle in der Stadt zu schaffen, die sich um alle Belange der Gleichstellung kümmert – auch zwischen Mann und Frau

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